
Einmal im Jahr zeichnet das Bundesministerium für Landwirtschaft von den mehr als 35.000 Bio-Höfen in Deutschland drei herausragende Betriebe aus. In diesem Jahr sind darunter auch "De Öko Melkburen" aus Südholstein.
Vor mehr als zehn Jahren haben sich drei Landwirte zu den "Öko Melkburen" zusammengetan. Einer von ihnen ist Achim Bock. Auf seinem Hof in Lutzhorn (Kreis Pinneberg) wachsen die Kälber gemeinsam mit ihren Müttern auf und dürfen drei Monate lang Muttermilch trinken.
Elternzeit für Kühe
Diese Elternzeit für Kühe gibt es bei allen Melkburen. Dafür verzichten sie auf 1.500 Liter Milch im Jahr pro Kuh. "Wir machen das trotzdem, weil wir festgestellt haben, dass die Kälber deutlich gesünder sind und deutlich besser wachsen. Wir haben deutlich weniger Tierarztkosten, seitdem wir das machen", sagt Bock.
Außerdem sind die Kühe das ganze Jahr über draußen. "Darum schmeckt die Milch auch so lecker", sagt Bocks Mitstreiter Hans Möller aus Lentföhrden (Kreis Segeberg). "Jetzt so nach der Sonnenwende wird es anders, die Milchleistung der Kühe geht zurück und sie wird kräftiger vom Geschmack." Diese Veränderungen nutzen die Landwirte auch für die Vermarktung der Milch, sie bieten sie als "Jahreszeitenmilch" an.
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