PRESSESPIEGEL

BID und ÖTZ in den Medien
Fr., 25.11.2022

Baustelle Brudertier

„Unser Umgang mit Brudertieren spiegelt die mangelnde Wertschätzung gegenüber geschlossenen Kreisläufen in der Landwirtschaft wider.“ In der aktuellen Ausgabe von KREO das BioMark Magazin sprechen Lisa Minkmar von der Brudertier Initiative Deutschland e.V. und Carsten Scheper von der Ökologischen Tierzucht gGmbH, über die Lücke im Kreislauf bei spezialisierter Produktion von tierischen Erzeugnissen und die Zukunft von Zweinutzungsrassen. Ausschnitt aus dem Artikel: „Die Zukunft für das Wohl der Brudertiere liegt im Fall der Rinder darin, Milch und Fleisch wieder stärker zusammenzudenken“, erklärt Carsten Scheper. Die eher zunehmende Spezialisierung der Betriebe und nachfolgend der Rassen habe zu einem vertrackten System geführt, das sich nur langsam transformieren lasse. Eine systemische Lösung im Sinne des Kreislaufgedankens braucht Zeit. „Es ist ein langer Weg. Wir stehen noch am Anfang, aber es herrscht Aufbruchstimmung, denn das Bewusstsein für die Problematik wächst. Die Erfolge bei der Hühnerzucht sind schon sichtbar. „Die Gebrauchskreuzungen der ÖTZ ‚Coffee‘ und ‚Cream‘ werden bereits auf vielen Höfen eingesetzt“, erzählt Lisa Minkmar. Denn vollen Artikel können Sie hier lesen: https://www.bio-blog.de/kreo-das-biomarkt-magazin/#2022041
Mo., 05.09.2022

Zwischen Leben und Tod - Birgit Waterloh gewinnt Journalistenpreis

"Zwischen Leben und Tod" Der Verband Deutscher Agrarjournalisten (VDAJ) vergibt den Preis in fünf Kategorien. In der Kategorie „Landwirtschaftlicher Fachbeitrag“ überzeugte Birgit Waterloh die Jury mit ihrem Beitrag „Zwischen Leben und Tod“. Darin hat sie das brisante Thema des Kükentötens aufgearbeitet und Alternativen aufgezeigt. „Der Beitrag überzeugt nicht nur durch seine fachliche Tiefe, sondern auch durch die gelungene Darstellung eines äußerst vielschichtigen Bereichs der landwirtschaftlichen Tierhaltung“, lautete das Urteil der Jury. An dem Fachbeitrag haben die Redakteurin Ute Heimann und Redakteur Patrick Otte sowie Grafikerin Susanne Wilbuer mitgearbeitet. Er ist im Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben, Ausgabe 12/2021, erschienen.       Foto: photosbelkina/ shutterstock.com Link zum Bericht des Wochenblatt zum Journalistenpreis: https://www.wochenblatt.com/landleben/birgit-waterloh-gewinnt-journalistenpreis-13182148.html Link zum vollständigen Artikel "Zwischen Leben und Tod" von Birgit Waterloh: https://www.wochenblatt.com/dl/4/0/0/3/8/0/3/Zwischen_Leben_und_Tod_Mehr_als_45_Mio._12_2021__1_.pdf
Do., 18.08.2022

Ohne Kükentöten, Eier und Hähnchenessen mit gutem Gewissen?

Heute wird in Deutschland kein Küken mehr wegen seines Geschlechts getötet. Dafür sorgen die Geschlechtsbestimmung im Ei, die Aufzucht der Bruderhähne und die Züchtung von Zweinutzungsrassen. Bis 2021 wurden in Deutschland Jahr für Jahr etwa 45 Millionen männliche Küken getötet. Der Grund: Die Küken stammten von Legehennen, die speziell auf Legeleistung gezüchtet werden. Die Brüder solcher „Hochleistungshennen“ fressen genauso viel, legen aber weder Eier noch setzen sie schnell und viel Fleisch an. Sie sind also unrentabel. Daher wurden die männlichen Küken kurz nach dem Schlüpfen getötet und zu Tierfutter verarbeitet. Der ganze Artikel kann hier gelesen werden: https://bzfe.de/nachhaltiger-konsum/orientierung-beim-einkauf/ohne-kuekentoeten/   Foto: Irina Kozorog/ shutterstock.com Autor:innen: Jörg Planer & Gabriela Freitag-Ziegler  
Mo., 28.02.2022

Vom Ende des Kükentötens

Seit Anfang des Jahres gilt ein Tötungsverbot für Eintagsküken in Deutschland. Damit können die Brüder der Legehennen nicht mehr direkt nach dem Schlupf weggeworfen werden, wie das bislang mit rund 45 Millionen Küken im Jahr geschah. Stattdessen können die Hähne aus den Legehennenlinien schon vor dem Schlupf erkannt werden, indem mit In-Ovo-Analytik das Geschlecht schon im Ei bestimmt wird. Wenn die Hahnenküken dann mit Eihülle aussortiert werden, ist das eine staatlich geförderte Abtreibung, denn die In-Ovo-Technik wurde mit Fördergeldern vom Bundeslandwirtschaftsministerium entwickelt. Sie steht aber längst nicht für alle Bruteier zur Verfügung. Es müsste also schon tausende Bruderhähne geben, die irgendwo aufgezogen werden. Nur, wo sind die? https://krass-und-konkret.de/autorenblogs/fuehrerschein-fuer-einkaufswagen/vom-ende-des-kuekentoetens/?fbclid=IwAR1LIlMI_foRBLOtTjRj9szg8JXl-6Z9B5mfTLcvp0FvDHsW1rs8xM8Byog
Di., 22.02.2022

Wie regionale Höfe mit männlichen Küken umgehen

Männliche Eintagsküken von Legehennen-Rassen dürfen nicht mehr getötet werden. Doch zur Mast taugen sie kaum. https://www.abendblatt.de/region/harburg-landkreis/article234405835/Was-regionale-Hoefe-mit-Bruderhaehnen-anstellen-landkreis-Harburg-betriebe-Kueken-Hennen.html
Mi., 07.04.2021

Aus "NaturApotheke 03 | 2021": Das beste Ei

Ein Artikel von Marlene Buschbeck-Idlachemi unter anderem über die Themen: braune oder weiße Eier, Stempel oder nicht, Haltungssysteme, Bruderhahnaufzucht und Zweinutzungshühner.
Di., 01.09.2020

Aus dem Bioland Fachmagazin: In Zukunft mit dem Bruderhahn

Das Töten männlicher Küken von Legeherkünften wird in absehbarer Zeit in Deutschland verboten. Halter von Legehennen sollten sich darauf vorbereiten. Ein Artikel von Dr. Ulrich Schumacher, Referent für Tierhaltung bei Bioland | Bioland Fachmagazin, Ausgabe  8/2020 - www.bioland-fachmagazin.de
Fr., 29.05.2020

Aus dem Magazin der Biomessen: Brudertier: jung, männlich, überflüssig

Die Männer geben keine Milch und legen keine Eier. Sie konnen nur essen. Und wenn sie dann noch nicht mal ordentlich Gewicht zulegen, dann wird's eng. Fur den Landwirt und fur die männlichen Nutztiere. Engagierte Bio-Züchter und Landwirte zeigen Wege auf, die aus dieser Enge herausführen. Doch der Bio-Fachhandel und seine Kundenmüssen sie auch mitgehen.