PRESSESPIEGEL

BID und ÖTZ in den Medien
Sa., 08.10.2022

O Bruder Hahn, wo gehst du hin? (taz.de)

Ein Großteil der männlichen Küken wird heute aufgezogen – aber wo landet eigentlich ihr Fleisch? Das wissen selbst Geflügelverbände nicht so genau. „Nur eine Nischenlösung“ könne die Aufzucht von männlichen Küken sein, waren sich Ex­per­t*in­nen noch 2020 sicher. Zu mager blieben die Brüder von Legehühnern im Vergleich zu Masthühnchen, zu viel Futter brauchten sie, um überhaupt zuzulegen. Dabei hatte die „Bruderhahninitiative Deutschland“, einige Jahre zuvor gegründet von Ökobauern aus Niedersachsen und Bio-Großhändlern, schon eines gezeigt: Für die Aufzucht der männlichen Küken waren Eierkäufer*in­nen durchaus bereit, ein bisschen mehr zu zahlen. Zum Artikel (taz.de)
Do., 18.08.2022

Ohne Kükentöten, Eier und Hähnchenessen mit gutem Gewissen? (BZfE)

Heute wird in Deutschland kein Küken mehr wegen seines Geschlechts getötet. Dafür sorgen die Geschlechtsbestimmung im Ei, die Aufzucht der Bruderhähne und die Züchtung von Zweinutzungsrassen. Bis 2021 wurden in Deutschland Jahr für Jahr etwa 45 Millionen männliche Küken getötet. Der Grund: Die Küken stammten von Legehennen, die speziell auf Legeleistung gezüchtet werden. Die Brüder solcher „Hochleistungshennen“ fressen genauso viel, legen aber weder Eier noch setzen sie schnell und viel Fleisch an. Sie sind also unrentabel. Daher wurden die männlichen Küken kurz nach dem Schlüpfen getötet und zu Tierfutter verarbeitet.  Zum Artikel (bzfe.de)  |  Foto: Irina Kozorog/ shutterstock.com  |  Autor:innen: Jörg Planer & Gabriela Freitag-Ziegler  
Sa., 16.07.2022

Wenn männliche Küken leben dürfen (NDR)

Seit 2022 ist Kükentöten hierzulande gesetzlich verboten. Umstrittene Verfahren, um das Schlüpfen männlicher Küken zu verhindern, existieren jedoch immer noch. Welche Alternativen gibt es? Zum Artikel (ndr.de)
Mo., 28.02.2022

Vom Ende des Kükentötens (krass-und-konkret.de)

Seit Anfang des Jahres gilt ein Tötungsverbot für Eintagsküken in Deutschland. Damit können die Brüder der Legehennen nicht mehr direkt nach dem Schlupf weggeworfen werden, wie das bislang mit rund 45 Millionen Küken im Jahr geschah. Stattdessen können die Hähne aus den Legehennenlinien schon vor dem Schlupf erkannt werden, indem mit In-Ovo-Analytik das Geschlecht schon im Ei bestimmt wird. Wenn die Hahnenküken dann mit Eihülle aussortiert werden, ist das eine staatlich geförderte Abtreibung, denn die In-Ovo-Technik wurde mit Fördergeldern vom Bundeslandwirtschaftsministerium entwickelt. Sie steht aber längst nicht für alle Bruteier zur Verfügung. Es müsste also schon tausende Bruderhähne geben, die irgendwo aufgezogen werden. Nur, wo sind die? Zum Artikel (krass-und-konkret.de)
Di., 22.02.2022

Wie regionale Höfe mit männlichen Küken umgehen (Hamburger Abendblatt)

Männliche Eintagsküken von Legehennen-Rassen dürfen nicht mehr getötet werden. Doch zur Mast taugen sie kaum. Zum Artikel (abendblatt.de)
Mi., 04.08.2021

Durchblick bei Kükentöten, Bruderhahn und Zweinutzungshuhn (ueber-bio.de)

Ab 1. Januar 2022 ist das Kükentöten in Deutschland verboten. Dann müssen in der ökologischen Landwirtschaft alle Bruderhähne der Lege-Hybride aufgezogen werden, obwohl das unwirtschaftlich ist. Daher sind Zweinutzungshühner das langfristige Ziel. Mittels Geschlechtsbestimmung im Ei lassen sich männliche Embryonen frühzeitig erkennen – die dann samt Ei geschreddert werden: ein Weg der konventionellen Landwirtschaft. Damit Konsument*Innen stets den Durchblick behalten, hier alle wissenswerten Fakten und Hintergründe. Zum Artikel (ueber-bio.de)